Als SAP-Recruiter erhalte ich oft Rückmeldungen von Unternehmen, warum bestimmte Kandidaten nicht in die engere Auswahl kommen – auch wenn sie auf den ersten Blick gut geeignet erscheinen. Die häufigsten Ablehnungsgründe lassen sich auf drei Kernfaktoren zurückführen:
1. Nicht ausreichend SAP-Projekterfahrung
Auch wenn fachliches Know-how vorhanden ist, suchen viele Unternehmen gezielt nach Kandidaten mit spezifischer SAP-Modulerfahrung oder Projekterfahrung. Hier zählen nicht nur Zertifikate, sondern vor allem praktische Anwendungserfahrung, vor allem in S/4HANA Projekten.
2. Gehaltsvorstellungen über dem Budget
Gerade in einem angespannten Markt sind Gehälter ein sensibles Thema. Viele Unternehmen haben klar definierte Budgetgrenzen, innerhalb derer sie sich bewegen müssen. Wer hier weit darüber liegt, fällt leider oft frühzeitig raus – selbst wenn das Profil überzeugt.
3. Zu wenig Flexibilität – insbesondere bei Reisetätigkeit
Ein nicht zu unterschätzender Punkt: Viele Positionen – vor allem in der Beratung – setzen Reisebereitschaft voraus. Kandidaten, die dies kategorisch ausschließen, verlieren dadurch Chancen bei Kunden, für die Vor-Ort-Präsenz ein Muss ist.
📌 Mein Tipp an Kandidaten:
👉 Seid offen im Dialog, zeigt Bereitschaft zur Weiterentwicklung und informiert euch vorab über die Anforderungen der Position.



